Anneria Zemeran
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| Dieser Artikel basiert auf dem Lore des Kult der Verdammten.
Er befasst sich mit einem Charakter des Kult der Verdammten!! |
| Anneria | |
|---|---|
| |
| Titel: | Keiner |
| Geschlecht: | weiblich |
| Volk: | Menschen |
| Zugehörigkeit: | Keine |
| Beruf: | Söldnerin |
| Aufenthaltsort: | Wohin der Sold treibt |
| Status: | Lebend |
| Verwandt: | Serazian Zemeran, Julienne Zemeran, |
Inhaltsverzeichnis |
Charakter
Aussehen
Anneria ist von einer durchschnittlichen Größe mit ihren 1,74m. Sie besitzt eine schlanke Statur, der es aber nicht an Kraft fehlt. Fein ausgeprägte Muskulatur kann man erkennen. Ihre weiblichen Rundungen sind zwar nicht groß, aber sie sind angenehm ausgeprägt. Ihre Haut ist nicht bleich, aber auch nicht übermäßig braun. Sie zeugt eher von einiger Arbeit in der Sonne.
Die Züge Annerias sind noch jung. man kann sie gut auf Mitte Zwanzig schätzen. Dunkelblaue Augen blicken aus einem fein geschnittenen Gesicht. Ihre Nase ist zwar etwas unförmig, jedoch raubt es ihr nichts an Anmut. Die Lippen sind blass und eher dünn. Umrahmt wird das Gesicht von blondem Haar, welches sie meistens offen und schulterlang trägt.
Annerias Rüstung besteht nur aus wenig. An Füßen und Händen trägt sie mit Schuppen verstärktes Leder. Ihre Brustplatte bedeckt ihren Rücken kaum und auch ihren Bauch nicht. Sie besteht aus auf Leder aufgeschlagene Schuppen, bei denen einige schon ersetzt wurden, die allerdings nicht von einem Meisterschmiedhandwerk zeugen. Auch ihre Hose bedeckt kaum mehr, als sie muss. Lediglich ihre seitlichen Oberschenkel sind von dem mit Schuppen beschlagenen Leder bedeckt und ein Gürtel hält diese Beinlinge auf der Höhe. Unter diesem trägt sie ein schlichtes, ledernes Unterteil. Bewaffnet ist sie mit zwei einfachen Schwertern, ein Lang - und ein Breischwert.
Auftreten
Anneria hat ein stets gut gelauntes Gemüt außerhalb des Kampfes, jedoch verbirgt sie hinter dieser Fassade ihre Geschichte, die sie nicht jedem erzählt. Ihre Bewegungen sind von viel Geschick geprägt und auch ihr Gleichgewichtssinn ist stark ausgeprägt. Ihre Schritte sind stets fest und selbstbewusst.
Ebenso wie ihre Worte selbstbewusst sind. Auf den Mund gefallen ist sie nicht, und so weiß sie sichauch mit Worten sehr gut zu verteidigen. Ihre Sprache zeugt von einer höherrangigen Herkunft, was im Gegensatz zu ihrer Ausrüstung steht. Auf ihren Lippen erkennt man dann meistens ein grinsen, dass in seiner Art stark variieren kann.
Geschichte
Kindheit
Anneria wurde als Tochter von Baron Serazian Zemeran und seiner Frau Julienne Zemeran geboren. Ihr erstes Jahre verbrachte sie in wohlbehüteter Obhut ihrer Eltern im Anwesen unweit von Andorhal, bis sich ihre Eltern voneinander trennten. Der Verbleib von Julienne Zemeran war Anneria, sowie auch Baron Zemeran, dabei unbewusst. Ihre Entwicklung wies keine besonderen Dinge auf und auch so schien sie ein ganz normales, adliges Mädchen zu sein.
Bereits mit sechs Jahren begann ihr Vater ihr das Lesen und Schreiben beizubringen, ebenso wie andere grundlegende Dinge. Das seine Tochter dabei ein wenig Probleme hatte, störte ihn nicht, denn sie kam dennoch voran und so konnte sie mit sieben einhalbd Jahren fast schon perfekt Lesen und Schreiben. Ihre Schrift ähnelte zwar noch der üblichen Kinderklaue, aber sie besserte sich stets.
Mit acht Jahren dann begann Anneria ihr Interesse für den bewaffneten Kampf zu entwickeln. Ihr Vater hatte sie einige Male in die Obhut seiner Anwesenwache gegeben, wo sie die verschiedenen Arten von Waffen und den Umgang mit diesen kennenlernte. Ihr Lehrmeister hierbei, Wachhauptmann der Anwesenwache und auch Verwalter des Barons, Gundarl Weißhammer, ein ebenso zäher wie auch freundlicher Zwerg, brachte ihr das bei, was er selbst wusste. Im Gegesantz zu den Gelehrtenkünsten erlernte sie die Waffen wesentlich schneller, zur Unzufriedenheit ihres Vaters.
Jugend und Ausbildung
Auch wenn es ihrem Vater nicht gefiel, so schickte er Anneria dennoch gen Andorhal und zu den fähigsten Kämpfern der Stadtwache dort, auf das sie ihre Fähigkeiten verfeinern sollte und vielleicht auch einmal aufsteigen. Insgeheim erhoffte sich Baron Zemeran eine Ausbildung zur Ritterin für seine Tochter, allerdings war sein adliger Rang dafür, so wusste er selbst, zu niedrig. Ihr erster Lehrmeister, Gundarl, beobachtete sie noch immer genauso wie früher auf dem Anwesen und teilte seine Beobachtungen dem Baron mit.
Bei den Rekruten der Stadtwache nahm Anneria immer einen höheren Posten ein, jedoch nicht offiziell. So kam es, dass ihre Beliebtheit unter den anderen Rekruten anstieg, doch bei einigen, aus Neid, abfiel. Sie hatte unter den Rekruten somit ebenso viele Freunde wie auch Feinde. Eine besondere Freundin unter den Rekruten wurde ihr zuteil, mit der sie den Großteil ihrer Freizeit verbrachte. Ihre Pflichten und ihrer Ausbildung ging sie aber noch immer ebenso gewissenhaft wie zuvor nach.
Flucht und Neuanfang
Anneria war sechzehn Jahre, als die Unruhen um Lordaeron begannen. Ihr Vater, der diese Unruhen frühzeitig als sehr gefährlich erkannte, machte keine weiteren Umschweife und zog mit seinem ganzen Gefolge, inklusive seiner Tochter und deren besten Freundin, die Waise war und Baron Zemeran daraufhin, auf Wunsch seiner Tochter, adoptierte, nach Sturmwind. Die Reise war lang und beschwerlich, doch immer wieder hörte man von den Grauen, die über Lordaeron herfielen und so entging man dem Anblick des Unterganges.
Dank seines got verwalteten Vermögens konnte sich der Baron ein neues Anwesen in der Nähe der Weststromgarnison kaufen, auf dem Anneria wieder einzog. Ihre noch nicht abgeschlossene Ausbildung setzt sie bei der Stadtwache Sturmwinds fort, die eine junge Frau mit solchem Talent gerne aufnahm. Einmal der Stadtwache zu dienen, das hatte Anneria allerdings nicht vor und so kehrte sie mit dem Ende ihrer Ausbildung wieder auf das Anwesen ihres Vaters zurück, um dort das normale Leben einer Adelstochter zu leben.
Ein neues Leben
Mit etwas mehr als zweiundzwanzig Jahren überfielen Defias in Abwesenheit Annerias das Anwesen des Lord Zemeran. Sie töteten alle Lebenden dort und brannten das Anwesen bis zur Unkenntlichkeit nieder. Als Anneria zu den Ruinen zurückkehrte, begriff sie, dass ihr gesamtes Leben, ihr Rang und ihre Errungenschaften nun nichtig waren, denn sie hatte keinerlei Existenzbeweise dessen mehr. Ihre Ausbildung bei der Stadtwache ließ in ihr keine blinde Wut und Rachsucht aufkeimen, sondern eher Weitsicht. Mit dem Wenigen, was ihr verblieben war, kehrte sie also nach Sturmwind zurück.
Nach einigen weniger gut bezahlten Aufträgen und lästigen Aufgaben entschloss sie sich dazu, ihr Glück als Söldnerin zu versuchen, da das Kriegshandwerk das Einzige war, was sie jemals erlernt hatte, neben dem Lesen und Schreiben. Die Aufträge, die sie als Söldnerin erhielt und auch absolvierte, brachte ihr zwar keinen Reichtum ein, aber sie konnte sich mit dem Sold wenigstens am Leben halten. Ohne große Träume von Ruhm und Reichtum, den sie einst genoss, ging sie ihrem Handwerk nach. Doch der Wunsch in ihr, eines Tages wieder einen Namen, wenigstens unter den Söldnern, zu besitzen, war tief in ihr verborgen.



