Blutelfen
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Die Blutelfen sind ehemalige Hochelfen, welche sich nach dem dritten Krieg zur Ehren ihrer gefallenen Brüder Blutelfen nannten. Man nennt sie auch Sin'dorei, was in Thalassisch soviel wie "Kinder des Blutes" heißt. Die Blutelfen schlossen sich der Horde an, um auf Prinz Kael'thas zu warten, welcher sie in die Scherbenwelt führen sollte. Lor'themar Theron führt die Blutelfen in Kael'thas Abwesenheit an. Als die Sin'dorei jedoch von Kael'thas' Verrat erfuhren, wendeten sie sich von ihm ab. Lor'themar Theron, Halduron Wolkenglanz und Großmagister Rommath regieren nun stellvertretend über die Blutelfen, bis sich ein offizieller Anführer zeigt.
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| Anführer: |
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| Sekundäre Anführer: |
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| Hauptstadt: | Silbermond |
| Heimat: | Azeroth, Quel'Thalas |
| Charakteristische Klassen: | Jäger, Magier, Priester, Schurke, Hexenmeister, Paladin (WoW), Späher, Krieger, Waldläufer, Dämonenjäger, Blutritter (RPG), Zauberbrecher, Blutmagier (WC3), Druide (Lore) |
| Charakteristisches Reittier: | Falkenschreiter |
| Primäre Sprache: | Thalassisch, Gemeinsprache |
| Sekundäre Sprachen: | Darnassisch, Zwergisch, Eredun, Goblin, Kalimag, Kalimdoran, Orcisch, Nazja |
| Politische Zugehörigkeit: | Horde, ehemals Allianz von Lordaeron, Illidari, Brennende Legion, Seher, Sonnenhäscher, Unabhängig |
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Vor zehntausend Jahren, als Königin Azshara über die Nachtelfen regierte, gab es eine elitäre Magiergruppe, welche sich die Hochgeborenen nannten. Die Hochgeborenen studierten die Magie mithilfe des Brunnens der Ewigkeit. Ihrer Königin loyal ergeben öffneten sie unzählige Portale, um die Brennende Legion nach Kalimdor zu rufen und somit den Krieg der Ahnen auszulösen. Nach dem Krieg und der großen Teilung sind die meisten Hochgeborenen nach dem Sturm über Eschental von den Nachtelfen verbannt worden und zogen über das neue Meer auf den östlichen Kontinent. Sie gründeten das Königreich Quel'Thalas. Sie nannten sich selbst Hochelfen. Sie erschufen den Sonnenbrunnen und legten die Gewohnheiten der Nachtelfen ab. Sie verehrten die Sonne und ihre Haut wurde blass und nahm die Hautfarbe der Menschen und Zwerge an.
Für die Geschichte der Hochelfen zwischen ihrer Verbannung und dem dritten Krieg siehe auch Hochelfen.
Während des dritten Krieges führte Arthas Menethil die Armeen der Geißel gegen Quel'thalas in die Schlacht. Die Geißel besiegte die Hochelfen und verseuchte den Sonnenbrunnen, um Kel'thuzad widerzubeleben. Das was von Quel'thalas übrig war, wurde von den verbliebenen Hochelfen verbrannt, um der Geißel nicht die Genugtuung des Sieges zu gönnen. Ein großer Teil der Hochelfen starb während des dritten Krieges. Zu ehren ihrer gefallenen Brüder nannten sich die überlebenden Hochelfen Blutelfen und schworen Rache für ihr Volk zu nehmen.
Nachdem die Geißel die Quelle der Magie für die Blutelfen zerstört hatte, verfielen die Blutelfen wieder in den Magiedurst. Angesichts der unmöglichen Aufgaben, die ihnen der rassistische und selbsternannte Großmarschall Garithos zuteilte, verbündeten sich die Blutelfen mit den Naga, um die Geißel aus Dalaran zu vertreiben. Garithos sah dies als Hochverrat an und ließ die Blutelfen gefangen nehmen. Er verurteilte sie zum Tode. Kael'thas Sonnenwanderer konnte mithilfe von Lady Vashj die Blutelfen befreien und durch ein Portal in die Scherbenwelt fliehen. Die Blutelfen schlossen sich Illidan Sturmgrimm an, welcher ihnen eine neue Quelle der Macht versprach. Gemeinsam eroberten sie die Scherbenwelt und besiegten Magtheridon. Kil'Jaeden der Betrüger suchte Illidan jedoch auf und befahl Illidan, Eiskrone anzugreifen, um die Rückkehr des Lichkönigs zu verhindern. Arthas schlug Illidans Truppen jedoch zurück und so mussten sie sich in die Scherbenwelt zurück ziehen.
Dennoch waren nicht alle Blutelfen unter Kael'thas in der Scherbenwelt. Einige blieben in Azeroth. Die Blutelfen haben Quel'Thalas wieder von der Geißel zurück erobert und wieder aufgebaut. Die Blutelfen auf Azeroth warteten nun nachdem sie ihre Heimat wieder aufgebaut hatten, auf ihren Prinzen, um sie in die Scherbenwelt zu führen. Dennoch wurden die Blutelfen auf Azeroth durch Kael'thas gezwungen, sich von der Allianz abzuwenden und sich der Horde anzuschließen. Die Verlassenen arbeiteten in vielen Aspekten mit den Blutelfen zusammen, meistens um die Pestländer von der Geißel zu befreien. Lor'themar Theron war Sylvanas Windläufers befehlshabender Offizier und zweiter Kommandant während der Belagerung von Quel'Thalas. Durch die Verlassenen konnten die Blutelfen mehrere Posten wieder zurück gewinnen.
Nachdem Kael'thas den Sonnenbrunnen widerhergestellt hat, ihn jedoch benutzt hat, um Kil'Jaeden zu beschwören, verlor der Brunnen wieder seine Kraft. Nachdem aber Prophet Velen den Splitter M'urus in den Brunnen gab, war die Macht des Brunnens wohl widerhergestellt.
Dieser Artikel basiert nicht auf dem offiziellen Lore von Blizzard und besitzt keinerlei Quellen.
Dieser Artikel sollte nicht als Teil des Lore gesehen werden! |
Anscheinend wurde der Sonnenbrunnen in der Tat widerhergestellt, als M'urus Splitter in den Brunnen gegeben wurde. Mit der Zeit wird der Brunnen wohl wieder mächtiger werden und zu seiner vollen Macht heran wachsen. So könnte er schon bald wieder für die Blutelfen als Quelle der Macht dienen, um ihren Magiedurst zu stillen. Dennoch ist es unklar, was die genauen Folgen des neuen Brunnens sind. Womöglich ist der Magiedurst der Blutelfen so stark geworden, dass ihnen der Brunnen nicht mehr genügt. Es ist unklar, was die Blutelfen in so einem Fall tun würden, um den Brunnen zu "verstärken". Womöglich geht das Volk der Blutelfen eine erneute Wandlung durch. Außerdem kann es sein, dass durch M'urus Splitter der Brunnen ein Brunnen des Lichts wird, sodass der arkane Durst garnicht gestillt werden kann.
Äußeres Erscheinungsbild
Zwischem dem dritten Krieg und ihrer Flucht in die Scherbenwelt sahen die Blutelfen erstmals noch genauso aus, wie die Hochelfen. Sie trugen höchstens rote oder schwarze Kleidung, um sich den furchtbaren Verlust ihrer Brüder vor Augen zu halten. Viele Blutelfen malten sich Runen ins Gesicht, auf Armen oder Schultern, um Siege über Dämonen oder spezielle Morde irgendwelcher Feinde zu feiern - etwas, was Hochelfen niemals tun würden. Außerdem gaben sie sich selbst Frisuren, welche gegen die Norm der Hochelfen waren. Wenn Blutelfen sich Allianz-Siedlungen näherten, würden sie sich als Hochelfen tarnen, um Konflikte zu vermeiden. Vermutlich altern Blutelfen genauso wie Hochelfen.
Blutelfen haben dünne und athletische Körper, lange und spitze Ohren, feine Sinne und gute Sicht in der Dunkelheit. Ohren der Nachtelfen gehen horizontal hinter den Kopf hinweg, während Blutelfen ihre Ohren aufrecht haben.
Seht hierzu auch Hochelfen für eine detailliertere Beschreibung.
Es wurde lange angenommen, dass Blutelfen und Hochelfen die gleichen äußerlichen Merkmale haben, doch aufgrund ihres verstärkten Manakonsums entwickeln sich die Blutelfen langsam in eine andere Rasse. Die verderbte Magie färbt die sonst blauen Augen der Blutelfen in ein grelles Grün. Außerdem ist ihre Haut viel bleicher als die der Hochelfen. Man rechnet damit, dass Blutelfen und Hochelfen sich schon bald unterscheiden werden, wie sich Satyren und Nachtelfen unterscheiden.
Kultur
Blutelfen tragen in der Regel rote Roben, um ihre Zugehörigkeit zum Blut ihrer Gefallenen zu bezeugen. Viele studieren arkane und Feuermagie, um sich von der traditionellen Frost- und Wassermagie der Hochelfen abzugrenzen.
Blutelfen-Architektur ähnelt der Hochelfen-Architektur in fast allen Facetten. Dies beinhaltet viele Kurven und Lücken, natürliche Formen, sowohl von der Fauna, als auch von der Flora. Oftmals benutzen sie Brunnen, welche durch Magie das Wasser in den unmöglichsten Weisen fließen lassen. Auf Blutelfenbanner sind meistens Bilder vom Phönix abgebildet. Hochrangige Blutmagier konnten im dritten Krieg mehrfach Phönixe durch ihre Feuermagie rufen. Die feurigen Vögel stehen in einer bestimmten Verbindung mit den Blutelfen. Vermutlich durch ihren magischen Ursprung und ihrer destruktiven Lebensweise. Ein Phönix stirbt und wird wieder geboren; dies könnte als Symbol für die Blutelfen gesehen werden, welche im metaphorischem Sinne "gestorben" sind und als Blutelfen wieder "auferstanden" sind.
Blutelfen sprechen Thalassisch und Gemeinsprache, dennoch lernen sie mit Vorliebe auch die Sprachen ihrer Verbündeten, wie Orcisch zum Beispiel.
Magiedurst
Seit der Zerstörung des Sonnenbrunnens durch die Geißel sind die Blutelfen gezwungen, ihren Magiedurst anders zu stillen. Blutelfen haben stets mit diesem Magiedurst zu kämpfen. Sie haben gelernt, Magie aus ihrer Umgebung zu ziehen, dennoch macht es sie nie satt. Blutelfen sind süchtig nach arkaner Magie. Sie benutzen es in vielen Lebenslagen, um ihrer Sucht nachzukommen. Jeden Morgen meditieren manche Blutelfen, um sich von ihrer Sucht zu distanzieren. Durch Fel-Energie können Blutelfen ihren Durst teilweise stillen. Wenn Blutelfen die Magie aus Dämonenblut entziehen, können sie mehrere Tage ohne Magiedurst leben.
Blutelfen zapfen arkane Magie dennoch nicht direkt an. Sie sind vorsichtig und versuchen ihre Sucht nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Diejenigen, die es jedoch nicht schaffen und nicht genügend Selbstdisziplin besitzen, werden zu "den Getriebenen".
Klassen
Viele Blutelfen sind Hexenmeister oder Magier, obwohl auch einige zu Jägern, Spähern oder Krieger werden - speziell wenn sie Zauberbrecher, Dämonenjäger oder Waldläufer werden wollen. Einige bleiben beim Licht und werden Priester. Mitglieder der Legion werden in der Regel zu Blutmagier.
Beziehungen
Obwohl die Blutelfen die meisten anderen Rassen hassen, haben sie dennoch eine Akzeptanz zu den Verlassenen aufgebaut, da sie fast die gleichen Ziele verfolgen. Der restliche Teil der Horde betrachtet die Blutelfen als gefährlich, brutal und absolut destruktiv. Die Horde sieht die Magie als gefährlich an und sie können den verderbten Geruch von Magie an den Blutelfen riechen. Dennoch sehen die Orcs eine Parallele zwischen ihnen und den Blutelfen. Sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn man versklavt wird, so wie die Blutelfen von ihrer Magiesucht versklavt werden. Die Blutelfen sehen die restliche Horde jedoch als Barbaren an, welche nur die Macht ablehnen, welche ihnen zum Greifen nahe erscheint. Besonders die Orcs sind bei den Blutelfen gering angesehen, da sie es nicht geschafft haben, die dämonischen Magien zu kontrollieren und von den Dämonen versklavt worden sind. Blutelfen haben aufgrund ihres häufigen Magiekonsums einen verderbten Geruch, welcher Tauren und Nachtelfen anstößt.
Blutelfen fühlen sich von der Allianz verraten und hassen die Menschen und Nachtelfen besonders. Immer wieder versuchen die Blutelfen die restlichen Hochelfen auf ihre Seite zu ziehen. Die Hochelfen sehen jedoch die starke korrumpierung der Blutelfen als Warnung und verharren auf Seiten der Allianz. Blutelfen kommen jedoch gut mit den Naga zurecht - welche beide dieselben Vorfahren haben. Die Allianz verwährt den Blutelfen jeden Zutritt zu Siedlungen oder Ländereien, welche unter Allianzherrschaft stehen. Die Allianz steht für alles, was die Blutelfen in der Welt hassen. Die Menschen zählen als jene, die sie im Stich gelassen haben und die Hochelfen mit sich nahmen. Die Hochelfen sind schwach, da sie es ablehnen, zu Blutelfen zu werden. Die Nachtelfen sind jene Elfen, die sie damals von Kalimdor verbannt haben. Die restlichen Rassen werden wegen Verbrüderung mit den Feinden ebenfalls zu Feinden der Blutelfen. Die Allianz sieht die Blutelfen als gefährlich und verrückt an. Die Magier der Allianz stimmen in dem Punkt überein, dass die Blutelfen in ihrer Suche nach Macht viel zu weit gegangen sind. Die Allianz sieht die Blutelfen als Bedrohung an, welche unmittelbar nach der Geißel auf der Liste der Gefahren stehen.
Die Blutelfen sehen die Naga als ihre Verbündete und Freunde an. Die anderen neutralen Rassen, welche noch von Interesse für die Blutelfen sind, sind Goblins, Dunkeltrolle und Waldtrolle. Die Goblins sind die einzigen, die mit den Blutelfen handeln, ohne Vorurteile zu haben. Andere Völker aus der Allianz oder Horde würde für Blutelfen die Preise astronomisch ansteigen lassen. Die Trolle teilen ihren Hass gegen die Nachtelfen und dienen ihnen als Späher. Die anderen Völker sind entweder Schwächlinge oder Inkonsequent in ihren Handlungen.
Einige Blutelfen haben beschlossen, an andere Orte zu ziehen, wo es mehr Magie gibt, wie das Eschental beispielsweise. Andere Blutelfen sind in ihrer Verzweiflung und in ihrem Zorn dem Schattenrat beigetreten.
Nennenswerte Blutelfen
Erzmagier Aethas Sonnenhäscher (Erzmagier der Kirin Tor und Mitglied im Konzil der Sechs)
Prinz Kael'thas Sonnenwanderer (Letzter Erbe der Sonnenwanderer-Dynastie. Offizieller Herrscher der Blutelfen)
Lordregent Lor'themar Theron (Anführer der Blutelfen)
Waldläufer-General Halduron Wolkenglanz (Waldläufergeneral der Blutelfen)
Großmagister Rommath (Anführer der Blutelfmagier)
Magister Astalor Blutschwur (Magisterwächter von M'uru)
Lady Liadrin (Oberste Blutritterin)
Pathaleon der Kalkulator (Agent von Prinz Kael'thas)
Voren'thal der Seher (Anführer der Seher)
Botschafter Sonnenleid (Botschafter der Blutelfen bei den Verlassenen)
