Lisyanne de Moley

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Lisyanne de Moley kam in Sturmwind als Lisyanne Veleren zur Welt. Sie lebt nun in Dalaran und ist eine Studentin der Kirin Tor.


Image:IconNormal Allianz-Wappen.gif Lisyanne de Moley
Image:Lisyanne_nah.JPG
Titel: Baronesse
Geschlecht: weiblich
Volk: Image:IconSmall_Halbelfen_W.gif‎Halbelfe
Zugehörigkeit: Kirin Tor
Beruf: Studentin
Aufenthaltsort: Dalaran
Status: lebend
Verwandt: Meyanna de Moley(Mutter), Trykan(Vater), siehe Haus al'Mere


Geschichte

Lisyanne Veleren kam als Halbelfe und Tochter von Meyanna Veleren in Sturmwind zur Welt. Trotz ihrer rätselhaften äußeren Erscheinung wurde sie sofort von ihrer Mutter akzeptiert und geliebt. Im Alter von nur vier Jahren zeigte sich bei ihr eine gewisse Begabung für die Illusionsmagie. Oft wendete sie dieses Talent auch gegenüber ihrer Mutter an. Da Lisyanne große Neugier bezüglich ihrer Talente aufzeigte, brachte ihre Mutter sie zu den Magiern in Sturmwind, welche ihr Talent mit großem Erstaunen betrachteten, sodass man sich nach kurzer Zeit entschloss, das junge Mädchen zu unterrichten. Kurz darauf lernte sie das Lesen und begann damit, Bücher über ihr Talent zu lesen und zu studieren. So verbrachte Lisyanne nun die meiste Zeit im Magiersanktum und erregte großes Aufsehen unter den Magiern.

Im Alter von zehn Jahren nahm ihr Leben eine überraschende Wendung. Trykan, ein Hexenmeister, spürte sie auf und erkannte sofort das magische Talent in ihr. Er bot ihr an, sie zu unterrichten und zu lernen, wie man die Macht der Magie kontrolliert und sie gegen andere einsetzt. Als ihre Mutter davon erfuhr, wollte sie einschreiten, sie erkannte, dass hinter dieser Fassade ein Hexenmeister stecken musste. Lisyanne jedoch war neugierig und folgte Trykan eines Abends tief in den Wald von Elwynn hinein, bis in sein Haus. Dort wurde sie Zeuge eines grauenhaftes Anblicks, als ihr nun klar wurde, dass der Mann ein Hexenmeister war. Ein Dämon bewachte sein Haus und ein willenloser Sklave lag, beinahe leblos, am Boden. Lisyanne übermannte ein Gefühl der Angst, doch das legte sich, als plötzlich ihre Mutter, die ihr gefolgt war, sie aus dem Haus zerrte. Jedoch ließ der Hexenmeister die beiden nicht gehen, denn sein eigentliches Ziel war eine Botschaft. Er wirkte einen Zauber auf beide, sodass sie plötzlich erstarrten. Bilder von einer gequälten Hochelfe schwirrten Lisyanne und ihrer Mutter durch den Kopf, welche qualvoll den Tod fand; ihr Mörder war der Hexenmeister, der ihre Seele einfing. Mit dieser Seele, welche Trykan als Mittel zum Zweck benutzt hatte, hatte er Lisyanne gezeugt. Somit wurde beiden deutlich, dass Trykan, ein Mensch, der Vater von Lisyanne war. Als die beiden schließlich wieder zu sich kamen, überkam beide tiefe Verzweiflung; etwas Derartiges hatten sie noch nie zuvor gespürt. Der Hexenmeister verschwand plötzlich und beide kehrten nach Sturmwind zurück. Der Schock saß tief, doch sie schlossen sich in die Arme und sahen das Ereignis als eine Art der Offenbarung auf die Frage, wer der Vater von Lisyanne ist.

Das Verhältnis von Mutter und Tochter schien noch inniger als zuvor, doch das Schicksal schlug erneut zu. Die Geißel griff Sturmwind an. Meyanna riss ihre Tochter aus dem Schlaf und brachte sie zum Magiersanktum. Als es jedoch um die Magier schlecht stand, flohen sie mithilfe eines Portals nach Dalaran. Nichts ahnend wo sie war, fand sich Lisyanne in der Stadt der Magier wieder. Ihre Sorge um ihre Mutter war groß, allerdings fand sie Trost bei den Kirin Tor. Als die Geißel von Sturmwind abgewendet worden war und Lisyanne erfuhr, das ihre Mutter wohlauf war, bot sich ihr eine Gelegenheit: Sie würde in Dalaran bleiben, dort, wo sie sicher war, und würde ihr Talent und ihre Begabung mit der Hilfe der Kirin Tor erweitern. Zu ihrer Mutter würde sie nur durch Boten Kontakt haben. Ihre Leidenschaft zur Magie nahm Überhand und sie nahm das Angebot an. Als die Streitkräfte der Allianz und der Horde nach Nordend aufbrachen, dauerte es nicht lange, bis die beiden sich wiedervereingt in die Arme schlossen. Zwar kam es für Meyanna überraschend, dass Lisyanne nun eine angehende Kirin Tor war, doch schien es ihr nichts auszumachen.

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