Toscara von der Weise

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Dieser Artikel basiert auf dem Lore des Kult der Verdammten.
Er befasst sich mit einem Charakter des Kult der Verdammten!!

Toscara von der Weise ist eine junge Magistra bei der Tränenwache

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Toscara von der Weise

Name: Toscara von der Weise

Titel: Magistra

Geschlecht: Weiblich

Rasse: Mensch

Gilde: Tränenwache

Zugehörigkeit: Eispakt, Dal'dieb tal Cirdian

Wohnort: Menethil, Elwyn

Status: Menethil

Verwandte: Ja, ihr Vater


Persönlichkeit

Tosca ist eine junge willensstarke Frau. Ihr Drang Dinge verstehen zu wollen steckt tief in ihr und sie ist bereit viel dafür zu geben. Ihr Handeln wird oft von ihrem Herzen bestimmt, nachdenken tut sie meist erst später darüber, was ihr auch mal Ärger einhandelt, sie dazu antreibt anderen zu helfen und sich dabei zu vergessen. Sie ist impulsiv veranlagt und mit Leidenschaft in allen Lebenslagen bei der Sache. Sie scheut sich nicht davor sich die Hände schmutzig zu machen oder sich in Gefahr zu bringen solange sie nur im Glauben ist etwas Gutes zu tun.

Aussehen

Die Frau, die da einem zart entgegen lächelt ist nicht sonderlich hoch gewachsen, gerade mal geschätzte 160cm. Sie nennt einen eher schwach aussehenden, recht weiblichen Körperbau ihr Eigen. Meist trägt sie ihre dunkelblonden bis hellbraunen Haare offen und stört sich nicht an den Haarsträhnen, die ihr ins Gesicht fallen. Sie hat dunkelbraune Augen, der Spiegel ihrer Seele. Oftmals verrät erst ein genauer Blick in jene, welche Kraft und welche Stärke, welches Feuer in ihr lebt; vor allem wenn sie in Rage gerät scheint ihr Blick regelrecht zu brennen und ihre Augen nehmen eine tiefrote Farbe an. Über ihrem linken Auge ist eine dünne Narbe zu sehen, auch ihre Fingerspitzen sind von kleinen Narben übersät. Sie achtet auf ihr Äußeres, trägt saubere und gepflegte Roben mit farblich abgestimmten Schulterstücken und Schuhen. Meist führt sie einen Dolch bei sich und trägt einen kleinen grünen Beutel an ihrem Gürtel mit sich. Um ihren schlanken Hals winden sich zwei Ketten, die ist sehr dünn und lang, die andere eher kurz. An dieser hängt ein roter Sternrubin, das Zeichen der Tränenwache.

Kurze Geschichte

Toscara hatte eine Recht behütete Kindheit in Elwyn, nahe der Grenze zum Rotkammgebirge bei ihren Eltern, welche auf einem Weinberg Arbeit gefunden hatten. Ihre magische Begabung hat schon sehr früh immer mal für Durcheinander gesorgt, zu gefühlsabhängig musste Toscara erst schwer lernen mit dem Feuer umzugehen. Auch noch während ihrer Lehre musste sie sich oft arg beherrschen um es nicht hervorbrechen zu lassen. Trotzdem, war sie ein liebes Kind. Wusste sich immer zu Benehmen und Anstand zu wahren. Sie war eher das Kind, das ihr Zuhause zu sehr liebte,um sich in Abendteuer zu stürzen, die kamen immer eher unfreiwillig. Nachdem sie ihre Lehre soweit beendet und Herrschaft über sich erlangt hatte, genoß sie es sich die Welt anzusehen, zu reisen und andere kennenzulernen, was ihr dank ihres offenen Wesens recht leicht von der Hand ging, wirklich allein war sie selten. Die Insel Sardor in Feralas hat es ihr besonders angetan, dort fand sie Ruhe zum Nachdenken oder sich frei zu nehmen von der Welt.

Nebenbei verdiente sie sich etwas Gold damit, die neuesten Weinkreationen zu testen und zu beurteilen.

Als ihr eines Tages das Gesuch der Tränenwache in die Hände fiel, beschloss sie sich ihnen anzuschliessen und hat diese Entscheidung bis heute nie bereut. Kurz nachdem sie als Träne offiziell aufgenommen worden ist, verstarb ihre Mutter an einer langwierigen Krankheit. Dieses Erlebnis schweißte sie und ihren Vater noch ein Stück näher zusammen und das Versprechen, sich gegenseitig zu schützen und dem anderen immer beizustehen hält Toscara hoch. Gerade jetzt ist sie ihrem Vater mehr als Dankbar dafür.

Toscara und die Männer

Toscara lernte ihre erste zarte Liebe auf dem Weingut kennen. Es war kaum etwas besonderes, ein hübscher Junge, der ein naives Mädchen nur zu leicht rumbekam und sich einen Spass daraus machte sie und seine anderen Lieben zu betrügen. Toscara trennte sich von ihm als sie erfuhr, dass er sie mit ihrer Cousine betrogen hatte und sah ihn nie wieder.

Eine ganze Weile hatte sie kein Interesse an irgendeiner Art von Beziehungen bis sie eines Abends einen Mann im Eremiten traf. Er brachte sie ins schwanken, rief den Wunsch in ihr hoch jemanden zu finden, mit dem sie ihr Leben teilen konnte. Nur er sollte es nicht sein, man lässt die Finger von verheirateten Männern. Trotzallem dachte sie eine Weile darüber und bekam allein dadurch schon Gewissensbisse. Heute betrachtet sie ihn als Bekannten, vielleicht einen Freund.

Toscara und Gregory

Nur wenige Tage darauf traf sie einen Soldaten, der erst vor Kurzen auf Theramore nach Stormwind beordert worden war, um die dortigen Truppen gegen die sich häufenden Angriffe der Geißel zu unterstützen. Gregory Bryce. Ein hilfsbereiter und aufmerksamer Mensch, Pflichtbewusst und jemand, der sich nicht offensichtlich und billig an sie ranschmiss. Wahrscheinlich war es das, was Toscara an ihm gefallen hatte und ihr imponierte. Sie verbrachte eine wundervolle Zeit mit ihm, voller Nähe und Liebe. Bald wurde er wie die meisten anderen nach Nordend befohlen, sie folte ihm und konnte ihn dazu bewegen sich der Tränenwache anzuschliessen. Wahrscheinlich wäre sie bis an ihr Lebensende mit ihm zusammengeblieben, hätte ihn irgendwann geheiratet und sich auf einen ruhigen Lebensabend in einem kleinen Haus und Kinder gewünscht. Dem sollte nicht so sein. Sie musste ihn tief verletzten und wahrscheinlich kann sie nicht einmal in Ansätzen verstehen,was sie angerichtet hat.

Der neue Mann an ihrer Seite oder zumindest in der Nähe davon, ist ein Mann, den die meisten am liebsten tot sehen würden. Sie steuert mit ihm in eine ungewisse Zukunft mit dem festen Willen ihn niemals verlieren zu wollen, egal was er ist und egal, welchen Kummer sie ertragen soll.

Toscara und Jaimé

Als sie in Menethil ankamen, hätte sich Toscara niemals ausmalen können, was ihre Ankunft für ihr persönliches Leben bedeuten sollte. Zögerlich und mit Misstrauen begegnete sie ihnen, den Todesrittern, den gefallen Helden der Allianz, den alten Freunden, den mordlustigen Kreaturen. Der Wille sie zu verstehen und der Glaube daran, dass Hüter Tyresian die richtige Entscheidung getroffen hat, machte sie es sich zur Aufgabe Vertrauen zwischen den schwarzen Tränen und den anderen zu stiften. Hierbei geriet sie an Jaimé. Ein Mensch, ehemaliger Paladin und derjenige, dem sie in rasender Wut nach Archeus gefolgt wäre. Es dauerte seine Zeit, doch sie hat es getan, sie war ihm gefolgt...nicht mehr aus dem Drang heraus eine Träne vor Dummheiten bewahren zu wollen, sondern getrieben von ihrer Stimme, die ihr entgegen schrie: Er darf nicht sterben!

Nach mehreren heftigen Auseinandersetzungen und nachdem sie beinahe ihr Leben als Preis für ihre Unüberlegtheit hatte zahlen müssen, fand sie einen Weg zu seinem Herzen und gab ihm ihres im Austausch.

Diese Beziehung entwickelt sich langsam, sehr vorsichtig und bedacht, doch sie ist da. Beiden ist bewusst, dass niemand davon erfahren darf. Toscara kann nicht sagen, wie man diese Art der Beziehung beschreiben sollte. Er weiss, was sie für ihn fühlt, sie hat es gezeigt und einen unheimlich guthzerigen Menschen für ihn tief verletzt. Wie sollte sie auch Gregory jemald begreiflich machen können, was sie zu Jaimé trieb? Die Zeit wird zeigen, ob es sich gelohnt hat ihre sichere Zukunft für diesen Mann aufzugeben. Darin steckt jede Hoffnung. Jeder kleine Fortschritt bestärkt sie in dem Wissen, das Richtige getan zu haben. Liebe kann man nicht lenken, sie kommt und geht. Ich werde sterben, sollte ich diese Liebe ziehen lassen...

Das Kind

Kaum nachdem sie Jaimé kennengelernt hatte, offenbarte er ihr, dass er noch einen Sohn hat. Ein 8jähriger Junge, Yannik, der im Waisenhaus Stormwinds lebte. Aus dem Gefühl heraus Vater und Sohn helfen zu wollen, nahm sie das Kind zu sich. Er weiss weder etwas von Toscaras Leben ausserhalb ihrer Heimat, noch davon, was aus seinem Vater geworden ist und das ist gut so. So soll es bleiben. Toscaras Vater nahm den Jungen und die Entscheidung seiner Tochter mit einigen Bedenken auf, doch unterstützt er seine Tochter nach Kräften. Er behandelt Yannik als wäre es Tosca gewesen, die ihn geboren hat. er kümmert sich immer um ihn und die beiden sind sich einig, dem Jungen solange wie nur möglich eine ebenso behütete Kindheit zu verschaffen, wie sie selbst erleben durfte. Eines Tages wirst du dich dem stellen, was dein Vater ist und bis dahin werde ich alles tun, um dir eine Zukunft zu bieten, dich zu einem eigenständig denkenden Menschen werden zu lassen, das verspreche ich dir.

Zitate

Warum zur Hölle muss ich immer erst die halbe Welt umrunden und halb sterben, damit ihr mir zuhört?!

(In einem einsamen Moment, in die Welt geschrien)


Wenn deine Finger einen heißen Ofen berühren , was tust du dann? - Nichts...ich tue gar nichts, die Hitze macht mir nichts. Doch jeder andere würde seine Hand zurückziehen, sich möglicherweise verbrennen und die Hand verarzten lassen.

(Bei einem Gespräch zwischen Tosca und Jaimé)


Bleib.

(Zu Jaimé, nachdem sie alle Kraft gegeben hat, um ihn in Tyrs Hand beistehen zu können in den Kanälen Dalarans)


Mein Kind...du brennst dich noch selbst ins Unglück...du brauchst einen Eisblock.

(Ihre Mutter kurz vor ihrem Tod zu Tosca)

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