2.Krieg
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Der Konflikt zwischen der Allianz von Lordaeron und der Alten Horde nannte sich der Zweite Krieg und verwüstete fast alle Gebiete von Azeroth. Am Ende eines erbarmungslosen Krieges konnte sich die Allianz als Sieger durchsetzen, auch wenn sie grauenhafte Verluste zu verzeichnen hatte.
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Ereignisse vor dem Krieg
Nach dem Ersten Krieg flohen die Überlebenden aus Sturmwind, unter Führung von Anduin Lothar, gen Norden um Schutz in Lordaeron zu suchen. Nach einer leidenschaftlichen Ansprache von Lothar rief der König von Lordaeron, Terenas Menethil II, sofort seine Berater zusammen, um zu diskutieren wie man mit der orcischen Gefahr aus dem Süden umgehen soll. Mittlerweile hatten die orcischen Horden bereits Sturmwind und die umliegenden Regionen geplündert und verwüstet, so dass es keine menschlichen Gebäude mehr südlich der Brennenden Steppe gab.
Über die Jahre zwischen der Zerstörung von Sturmwind und dem Ausbruch des Zweiten Krieges ist nicht viel bekannt, es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass sich beide Fraktionen intensiv um eine militärische Aufrüstung gekümmert haben, um für den Kriegsfall gerüstet zu sein.
Durch geschickt geführte Verhandlungen gelang es Terenas, die Königreiche von Gilneas, Stromgarde, Dalaran, Alterac und Kul'Tiras für einen Krieg, im Angriffsfall, zu gewinnen. Außerdem sicherte sich Terenas die Loyalität der Zwerge aus Eisenschmiede, die der Wildhammer und die der Gnome aus Gnomeregan. Boten, unter der Führung von Anduin Lothar, versuchten auch die Hochelfen aus Quel'Thalas für den Krieg zu gewinnen. Sie schickten schlussendlich nur eine lächerliche Anzahl an Kriegern gen Süden, denn sie waren nicht sonderlich interessiert an dem sich anbahnenden Krieg. Dies war die Geburtsstunde der Allianz von Lordaeron.
In den letzten Tagen des ersten Krieges fiel Gul'dan, der Anführer des Schattenrats, in ein tiefes Koma, als er versuchte in Medivhs Gedanken einzudringen, jedoch scheiterte. Ohne den kriegstreibenden Schattenrat fiel die Horde schnell Machtkämpfen zum Opfer und erst Orgrim Schicksalshammer konnte durch einen Putsch die Reihen der Horde wieder ordnen. Danach schickte er sofort Truppen aus, um die am Boden zerstörten Armeen hinter dem Dunklen Portal zu unterstützen. Die Goblins sahen wie Orcs, Trolle und Oger Schulter an Schulter kämpfen und sahen, dass sie von der Horde profitieren können, also schlossen sie sich Schicksalshammer an. Die Horde konnte sogar Alextrasza und ihren Roten Drachenschwarm versklaven, was ihnen allerdings nur durch die Hilfe der Dämonenseele gelang. Es ist nicht bekannt welche Beziehung zwischen den Trollstämmen aus dem Schlingendorntal mit der Horde hatten, allerdings schienen sich beide Fraktionen nicht gewillt den jeweils anderen anzugreifen. Schlussendlich "schwor" sogar der Verräter Gul'dan, Orgrim Schicksalshammer zu unterstützen und begann mit der Herstellung der ersten Todesritter im Dienste der Horde. Dies war der Anfang der so genannten Horde.
Die Offensive der Horde
Im sechsten Jahr nach der Öffnung des Dunklen Portals begann die Horde ihre Offensive gegen die Allianz. Die Horde griff gleichzeitig zwei wichtige Ziele an. Zum einen griffen sie vom Schwarzfels aus die zwergischen Hoheitsgebiete von Khaz Modan an, zum anderen starteten sie Angriffe auf die Inseln Zul‘dare, Tol Barad und Crestfall und errichteten dort eigene Häfen für den Angriff auf das Festland. Von diesen Häfen aus landete die Horde dann an den Küsten des Sumpflands, des Arathi Hochlands und sogar an denen von Lordaeron. Städte wie Süderstade, Tarrens Mühle und Hillsbrad wurden angegriffen und die Horde presste über diesen Weg Unmengen von Truppe ins Landesinnere, überstützt von Alterac, die ihnen Karten gaben und sie über Geheimwege informierte.
Kurz danach wurden Zul‘Jin und einige seiner Gefolgsleute von Spähern der Horde in einem Gefängnis bei Tarrens Mühle entdeckt und befreit. Da Zul‘Jin nun in der Schuld von Schicksalshammer stand stimmte er einem Pakt mit der Horde zu: Die Länder von Lordaeron würden der Horde gehören , während die Trolle sich die Wälder von ihren Todfeinden, den Hochelfen, zurückholen würden, die einst ihren Vorfahren gehörten.
Die Angriffe der Horde zerstörten Loch Modan und zwangen so die zahlenmäßig unterlegenen Zwerge und Gnome dazu sich nach Eisenschmiede zurückziehen und dort vom Rest der Welt abzuschotten. Der Klan des blutenden Auges versuchte mehrfach die mächtige Zwergenstadt anzugreifen, waren aber nie erfolgreich. Jedoch waren die Zwerge und Gnome so fast völlstandig von der Allianz abgeschnitten. Auch deshalb entschloss sich die Horde weiter nach Norden zu ziehen um. Dort nahmen sie Dun Algaz, Dun Modr und Grim Batol ein und machten die Festen zu ihren eigenen. Grim Batol wurde zum wichtigsten Stützpunkt für Landangriffe, aber auch zu einem riesigen Gefängnis für den versklavten roten Drachenschwarm. Der Thandolübergang war von da an ein zentraler Kampfschauplatz, welcher dauernd den Besitzter welchselte.
Da die Streitkräfte von Anduin Lothar durch ein Ablenkungsmanöver am Nistgipfel festgehalten wurden, gelang es der Horde Quel'Thalas anzugreifen. Unterstützt vom Amani Stamm bahnten sie sich ihren Weg durch die Wälder der Elfen und erreichten sogar den Immersangwald, bevor die Truppen der Allianz eintrafen.
Der Gegenschlag der Allianz
Geschockt davon, dass es die Horde es wagte so weit in ihr Territorium vorzudringen, entschlossen sich die Hochelfen dazu nun doch ihre gesamte Streitmacht einzusetzen. Vereint trieben Lordaeron und Quel'Thalas die Horde wieder Richtung Süden, an die Küsten von Hillsbrad. Zuvor gelang es allerdings Gul'dan einige der Runensteine für die Erschaffung von Ogermagiern zu missbrauchen. Mit der Unterstützung der Hochelfen konnte die Allianz die Insel Zul'dare angreifen und somit die Invasion von Lordaeron stoppen. Obwohl Hillsbrad und Süderstade so gut wie ausgelöscht waren, konnten die Seestreitkräfte der Allianz, die der Horde wahrscheinlich bis an die Küsten des Sumpflandes, Crestfalls und Sturmwinds zurück drängen.
Dem Beispiel im Norden folge leistend, konzentrietre sich die Allianz darauf die Bodenoffensive am Rande des Arathi Hochlandes, an der Thandolspange, zurück zu drängen. Der erste Schritt war eine blutige Rückeroberung der Horde Festung Tol Barad, um sie als Ausgangspunkt für die weiteren Angriffe in Dun Modr, dem Hauptstützpunkt für die Versorgung am Thandol, zu nutzen. Die Allianz drängte die Horde weiter nach Süden und nahm auch den Stützpunkt Dun Algaz ein. Zwar konnten sie nicht die verfluchte Festung Grim Batol einnehmen, zerschlugen aber effektiv die Streitkräfte der Horde und zwangen sie, sich aus Khaz Modan zurück zu ziehen.
Nachdem Sieg über die Horde in Khaz Modan, setzte eine kurze Pause des offenen Kampfes ein. Die Horde versuchte mehr Truppen aus dem Süden zu sammeln, darunter auch die Todesritter Gul'dans. Die Allianz begann die Überreste der Horde im Norden Lordaerons zu beseitigen und entsandte dazu Uther Lichtbringer von den neu gegründeten Rittern der silbernen Hand um den Opfern des Krieges zu helfen. Jedoch führte ein Aufstand von ärmlichen Bauern in Tyr's Hand zur entdecken eines Komplotts Lord Perenoldes von Alterac, der versuchte die Allianz von Innen zu zerstören. Als die Allianz davon erfuhr, radierten ihre Streitkräfte dieses kleine verräterische Königreich aus.
Die Belagerung von Lordaeron
Alteracs Verrat hat die Armee der Horde durch die Wälle Lordaerons geführt und sie begannen die Hauptstadt zu Belagern. Truppem von Sturmwind schnitten alle verbleibenden Horde Streitkräfte in Alterac ab, nahmen sie in gewahrsam und klagten Perenolde des Hochverrats an. Die komplette Allianz stellte sich der Horde, waren aber nicht in der Lage sie zu überwinden. Währendessen reiste Gul'dan mit dem Stormreaver Clan und den Schattenhammer Klan zum Grab von Sargeras, mit dem Vorhaben es aus dem Meer heraus zu heben und die dort verborgenen, dämonischen Kräfte, für sich zu beanspruchen. Er war ein Narr es überhaupt zu versuchen, denn die Dämonen löschten ihn und die Klans aus. Schicksalshammer zog Truppen ab um die Verfolgung Gul'dans aufzunehmen und die Ehre der Horde zu bewahren. Die Allianz nutzte ihre Gelegenheit und setzte ihre Angriffe auf die Truppen vor Lordaeron wieder fort. Diese konnten ohne Schicksalshammer und den Lufttruppen nicht Stand halten. Die Überreste des Schattenhammer und des Stormeraver Clans wurden von Orgrim vernichtet.
Der Sieg der Allianz
Die nun stark geschwächte Horde, wurde von der Alllianz bis zum Schwarzfels zurück gedrängt und dort belagert. Mit der Absicht den Belagerungsring zu durchbrechen, stürmte Schicksalshammer, mit seinen verbleibenden Anhängern, aus dem Berg und attackierten Lord Lothar und seine Paladine. Nach einem titanengleichen Duell tötete Schicksalshammer beinahe Lothar. Im sterben liegend übergab dieser das Kommando an den Paladin Turalyon, welcher Schicksalshammer gefangen nahm und die Orks zu ihrem letzten rückzugsort, dem dunklen Portal, trieb. Stümperhaft und dem Chaos nahe, versuchte die Horde führerlos das Portal zu halten. Es wird als die blutigste Schlacht des Zweiten Krieges bezeichnet. Die Orks waren zerschlagen, ihre Anführer in die enge getrieben und Orgrim Schicksalshammer selbst in Ketten gelegt. Kurz darauf zerstörte der Magier Khadgar das dunkle Portal. Damit endete der zweite Krieg Azeroths.
Quellen: Forscherliga WowWiki

